ab 18. September: Blutenburger Kurier Nr. 97 - Herbst / Winter

Ab sofort finden Sie die neue Ausgabe des Blutenburger Kuriers online in unserer Sammlung.

Ab Montag, den 24. September wird er wie gewohnt an zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte im Münchner Westen, Gasthäuser und Institutionen, wie z.B. die VHS in Pasing und die Stadtbibliotheken verteilt. Dort erhalten Sie Ihr Druckexemplar wie immer kostenfrei.
Bitte beachten Sie unbedingt auch die Anzeigenschaltungen. Dies allein macht eine kostenfreie verteilung möglich.

Den Mitgliedern der Bürgervereinigung Obermenzing e.V. wird der wie gewohnt in KW 39 per Post zugesandt.

Digital können Sie die neue Ausgabe Nr. 97 ab sofort auf unserer Seite lesen.

 

Sa. / So. 8. / 9. Oktober: 23. Töpfermarkt im Schlosshof

Alljährliches Töpfertreffen im Schlosshof

Ein fester Termin im Obermenzinger Jahreskalender ist der seit 1996 durchgeführte und damit heuer bereits zum 23. Mal stattfindende Töpfer-und Keramikmarkt im wunderschönen Innenhof von Schloss Blutenburg. Der Reiz, der nach wie vor von dem überaus vielseitigen Handwerk ausgeht, ist ungebrochen. Aus allen Himmelsrichtungen finden sich am Wochenende Mitte Oktober erneut mehr als 40 Aussteller ein, um ihre hochwertigen Töpferwaren anzubieten.

Neben einem festen Stamm langjähriger und treuer Teilnehmer sind auch heuer wieder neue Handwerker mit von der Partie. Die strengen Kriterien an Professionalität und Qualität sind der Maßstab für die Teilnahme am Töpfermarkt. In einer Zeit der Beliebigkeit und Massenproduktion findet der Besucher auf solchen Märkten echte Handarbeit aus kleinen Werkstätten und Familienbetrieben. Unpersönliche Massenware findet keinen Platz auf dem Töpfermarkt und der Besucher findet freundliche und fachkundige Beratung in entspannter Atmosphäre.

Jeder, der lieblose Massenware mit handwerklich hergestellter und kreativ dekorierter Töpferware vergleicht, wird diesen Unterschied zu schätzen wissen und auch bereit sein, dies zu honorieren. Trotz alledem sind bundesweit die Werkstätten weniger und die Betriebe kleiner geworden. Die meisten Töpfer arbeiten alleine und sind auf den Verkauf über Töpfermärkte angewiesen.

Schloss Blutenburg bietet sich für diesen Markt geradezu an, was auf der einen Seite das Angebot der teilnehmenden Betriebe, auf der anderen Seite aber auch das Publikum betrifft. Gerne kommen die Töpfer mit ihren Besuchern ins Gespräch über ihre Arbeit und die exklusiven Produkte, die allesamt in deren eigenen Werkstätten hergestellt werden. Der interessierte Marktbesucher erfährt im Austausch mit den Ausstellern viel Neues und Wissenswertes über ein uraltes Handwerk.

Oskar Maag wird die Besucher wieder in seinen Bann ziehen. Seit vielen Jahren führt er im Schlosshof die alte Technik des Raku-Brennens vor. Neben Raku findet sich die ganze Vielfalt der Töpfer- und Keramikarbeiten wieder. Das Angebot reicht von Gebrauchskeramik für den täglichen Einsatz bis zu modernen Design-Arbeiten, Schmuck aus Ton, feines Porzellan, Raku und Gartenobjekten. Gezeigt wird traditionelles Handwerk in allen Facetten und man kann sich an der farbenfrohen Vielfalt erfreuen.

Ein Kindertöpferzelt lädt kleine Handwerker zum Selbermachen und Experimentieren ein.

Der Töpfermarkt 2018 ist am 6. und 7. Oktober jeweils
von 11.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Für das leibliche Wohl sorgt die Schlossschänke Blutenburg.

 

Kontakt:
Stephan Lobensteiner, Märkte für Kunst und Handwerk
Kiebitzweg 2, 83209 Prien am Chiemsee
Tel. 08051 - 964 95 16
www.toepfermarkt.com

Töpfermarkt 2015. Foto: Frieder Vogelsgesang
 

18. - 20. Oktober: Märchenhafter Orient - Tagung

Märchenhafter Orient - Projektionen eines Landes der Phantasie

Kulturwissenschaftliche Tagung vom 18. bis 20. Oktober 2018

Eine Kooperation der Stiftung Internationale Jugendbibliothek und der Ludwig Maximilian Universität München

Mit Antoine Gallands erster Übersetzung der Märchen aus Tausendundeiner Nacht in eine europäische Sprache (1704-1708) beginnt eine beispiellose Rezeption dieses arabischen Klassikers in Literatur, Philosophie, bildender Kunst und Musik. Orientalismus wird zu einer gesamteuropäischen Mode, orientalische Stoffe und Motive werden vielfach aufgegriffen und ausgestaltet. Die im 18. Jahrhundert entstandenen Orientbilder wurden über die Jahrhunderte weitergegeben und wirken noch heute nach, etwa in aktuellen Jugendbüchern, in Comics, in Filmen und Computerspielen, aber auch in der Alltagskultur, etwa im Design und in der Werbung.

Die Tagung geht den vielfältigen Ausprägungen des westlichen Orientbildes nach und durchleuchtet diese kritisch. Der Umgang mit dem Fremden und der anderen Kultur sowie die daraus resultierenden Reaktionsweisen, die von Projektionen, Wünschen und Ängsten, aber auch von ernsthaften Bemühungen um Verständnis und Anerkennung des Anderen geprägt erscheinen, sind gerade in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskussion Themen von großer Aktualität.

Die Tagung ist öffentlich und kostenfrei!
Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 089 / 89 12 11-0  oder anmeldung@_we_dont_like_spam_ijb.de

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.ijb.de

 

 

 

Fr. 19. Oktober: Tausendundeine Nacht - Erzählkonzert

Tausendundeine Nacht -
Der Anfang und das glückliche Ende

Erzählkonzert mit Claudia Ott; Musik: Roman Bunka und Ensemble Jisr. Das Erzählkonzert findet im Rahmen der Tagung "Märchenhafter Orient" statt.

Eintritt frei!
Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 089 / 89 12 11-0  oder anmeldung@_we_dont_like_spam_ijb.de

 

 

 

ab sofort: Weihnachtskrippen leihweise gesucht für die Ausstellung am 2. Advent im Zehentstadel

Über 30 Jahre hindurch veranstaltet der Verein für Volksmusik und Volkstanz "D' Blutenburgler" e.V. zeitgleich mit der ebenso traditionellen Blutenburger Weihnacht seine Krippenausstellung in Obermenzing. In früheren Jahren in Schloss Blutenburg, seit 2003 bildet der historische und festlich geschmückte Obermenzinger Zehentstadel nördlich von Schloss Blutenburg am zweiten Adventswochenende den stimmungsvollen Rahmen. Wie alle Jahre sucht der Verein nun wieder Krippen aller Art und aus aller Herren Länder aus Privatbesitz, die für die Ausstellung leihweise zur Verfügung gestellt werden.

Krippen haben in München eine lange Tradition. Bereits 1597 stellten die Jesuiten in der St. Michaelskirche erstmals eine Krippe auf, 1757 fand zum ersten Mal ein eigenständiger Kripperlmarkt statt.Im Laufe der Zeit entwickelten sich Krippen unterschiedlichster Stilprägungen, die als "Glauben zum Anfassen" vielfach in Klöstern und Kirchen zu bewundern waren. Als das öffentliche Aufstellen von Krippen im Zuge der Aufklärung vielerorts verboten wurde, zog die Krippe in die Wohnstuben der Bevölkerung ein. Die Menschen wollten nicht mehr auf die vertraute Darstellung der Weihnachtsgeschichte verzichten.

Der Verein will auch heuer wieder einen Einblick in die verschiedensten Formen der Krippenbaukunst geben und hofft auf vielfältige Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Interessierte Aussteller setzen sich bitte mit dem Vereinsvorsitzenden Willi Franz unter Telefon 089 / 864 41 16 in Verbindung.

 

Panorama-Bilder vom Schloss

 
Der in Obermenzing lebende Hobby-Fotograf Andrea Ivaldi stellte uns ein paar Bilder des Schlosses zur Verfügung. Vielen Dank dafür!