Anni Gassenhuber

Sa. / So.
6. und 7. Okt. 2018
11.00 - 19.00 Uhr
Christa-Spangenberg-Saal
Vernissage:
5. Okt., 19.00 Uhr
"Pfauenauge"
In der inhaltlichen Auseinander­setzung zeigen sich die Arbeiten von Anni Gassenhuber geprägt von starker Durchlässigkeit, die berührt und in teilweise transparenter Schichtung den Blick weiter führt. Bilder werden aus den Tiefen der Seele emporgearbeitet, um sie im Prozess des Entstehens zu wandeln und in eine neue Form zu bringen. Ein Prozess, der nie enden wird, der sich mal in starken Farben, aber auch in zarten Pinselführungen dem wesensmäßigen Kern der Sujets annähert. Ihre tiefe innere Beteiligung und Betroffenheit werden spürbar, damit nachvollziehbar und erschließen uns so neue Zugänge zur Natur und zur allseitigen Verwobenheit des Lebens.
Der Pfau ...
steht seit Jahrtausenden als Symbolfigur für Herrschertum und Schönheit und ist weltweit, in den verschiedensten mythischen Vorstellungen zu finden. Er gilt als das Symbol des Himmels, der Seligkeit und des Glücks, sowie als Sinnbild für Schönheit, Reichtum, König­lichkeit, Leidenschaft, die Seele, die Liebe. Mitleid und Mitgefühl. In der tibetischen Mythologie nimmt der Pfau alles negative auf und wandelt es in etwas positives um, so entstehen laut der Sage die Farben in seinem Federkleid. Dies wird so gedeutet, dass jeder dazu fähig ist, Schlechtes in Gutes umzuformen. Hier zeichnen sich parallele Deutungen zu "Phoenix", dem Titelthema ihrer Ausstellung von 2011 ab. Beide Symbolfiguren stehen für Erneuerung, die Kraft der Wandlung und Hoffnung. Diese Deutungen weisen auf die Themen und Werke von Anni Gassenhuber hin und beschreiben zugleich die Ursprünge ihrer Intention.

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