Obermenzing erkunden

75 Jahre Bürgervereinigung Obermenzing
Vor 75 Jahren wurde die Bürgervereinigung Obermenzing e.V. aus der Taufe gehoben. Aus diesem Anlass hat der Verein eine Familienrallye durch Obermenzing erstellt, bei der verschiedene Preise zu gewinnen sind. Einsendeschluss zur Teilnahme an der Auslosung ist der 20. September.
Den Fragebogen und nähere Angaben findet man auf der Internetseite der Bürgervereinigung:
www.bvobermenzing.de

Rallye der MVV München
Auch die MVV München haben sich 2026 Obermenzing als Ziel für ihre 24. Stadtrallye ausgesucht. Die Fragen sind etwas schwieriger und haben nahezu keine Überschneidungen mit der Rallye der Bürgervereinigung.
https://www.mvv-muenchen.de/freizeitideen/mvv-stadt-radlrallyes/mvv-stadtrallyes/

Es ist also lohnenswert, in den Sommerwochen beide Rallyes zu bearbeiten.
Viel Erfolg!

Kinderfest 2026

Samstag 12. September 2026: Kinderfest am Zehentstadel

Theater und Kinderfest am Zehentstadel Obermenzing

Die Bürgervereinigung Obermenzing e.V. und der Bezirksausschuss 21 Pasing-Obermenzing laden am Samstag, den 12. September wieder zu einem Kinderfest an den Obermenzinger Zehentstadel und hoffen auf gutes Wetter und viele kleine und große Gäste. Nachdem das Kinderfest in früheren Jahren immer am letzten Samstag im August stattfand, findet es seit vergangenem Jahr wieder am letzten Samstag in den Ferien statt. 

Das Kinderfest beginnt um 11 Uhr mit einer Aufführung des Münchner Theaters für Kinder. Gezeigt wird die bekannte Geschichte „Oh, wie schön ist Panama” von Janosch, der heuer im März seinen 95. Geburtstag feiern konnte. Geboren wurde Janosch in Oberschlesien und hieß, bis er seinen Künstlernamen annahm, Horst Eckert. Bär, Tiger und Tigerente waren eine Art Trotzreaktion. Denn Janosch war wütend. Das Studium an der Kunstakademie in München musste er nach einigen Probesemestern wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen, erste Bücher wie „Die Geschichte vom Pferd Valek“ hatten keinen rechten Erfolg. Auch wenn er durch die Stadt München 1975 mit dem Literaturpreis ausgezeichnet wurde, so sann er auf Protest. „Ich wollte ein Kitschbuch machen“, sagt er in einem Film des BR. „Es muss ein Kuschelbär dabei sein und der Bär muss eine Reise machen und er muss einen Freund haben. Und schon fangen die Weiber an, zu heulen.“ Dieses „Kitschbuch“ hatte eine ungeahnte Wirkung. „Oh, wie schön ist Panama“ bescherte dem Künstler den lang ersehnten Durchbruch und machte ihn weltberühmt. Seit dem ersten Erscheinen 1978 verkaufte sich das Werk weltweit mehr als zwei Millionen Mal und wurde in unzählige Sprachen übersetzt.
Die Geschichte beginnt mit einem Fundstück. Der kleine Bär fischt am Flussufer eine Holzkiste aus dem Wasser. Außen steht „Panama“, innen hängt noch der Duft von Bananen. Für den Bären ist die Sache klar: Wenn es so riecht, muss es dort gut sein. Aus Aufschrift und Aroma wird ein Bild vom „Land der Träume“, in dem alles größer, schöner, bequemer ist – gern auch mit weichem Sofa. Die Reise dorthin ist eine Folge von Begegnungen, Verwechslungen und Entscheidungen. Schon bald merken Tiger und Bär, wie wichtig es ist, echte Freunde zu haben und zusammen erleben sie viele Abenteuer. Am Ende landen sie wieder am eigenen Haus – und halten es für das gesuchte Paradies. 
„Oh, wie schön ist Panama“ ist eine liebevoll inszenierte Bühnenfassung des gleichnamigen Kinderbuchs von Janosch. Aufwändige Kostüme und ein Bühnenbild, das den Bildern aus dem Buch nachempfunden ist, lassen Kinder und Erwachsene sofort in die Welt des „Kleinen Bären“ und des „Kleinen Tigers“ eintauchen. Im Zehentstadel kommt um 11.00 Uhr eine geringfügig gekürzte Fassung für Kinder ab 4 Jahren zur Aufführung.

Unmittelbar im Anschluss an die Theateraufführung gibt es bis 17.00 Uhr ein vielfältiges Spiele- und Aktionsangebot. Mit dabei sind unter anderem wieder JUKI Balloon Artist, die bereits im vergangenen Jahr für Begeisterung sorgten. Kinder haben die Gelegenheit mit Luftballons unter entsprechender Anleitung selbst Tierfiguren zu gestalten und zu modellieren. Auch die Würmranger sind mit ihrer Leiterin Ursula Schleibner wieder vor Ort, ebenso die Blumen- und Gartenfreunde Obermenzings. Die Freiwillige Feuerwehr Obermenzing stellt ein Einsatzfahrzeug zum Kennenlernen und Bestaunen zur Verfügung. Es gibt eine kleine Hüpfburg und viele weitere Spieleangebote, unter anderem von der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt der Pasinger Fabrik. 

Im Rahmen des Kinderfestes konnte auch MusicMule gewonnen werden. Dahinter steckt die Resilienz- und Selbstbehauptungstrainerin Laura Burgstaller. Mit großem Engagement und mit Begleitung gibt sie ab 14.00 Uhr “Löwenstarkes Kinderkonzert”, ein Mitmach-Konzert für die ganze Familie. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Kinder- und Jugendcoach und gibt auch Persönlichkeitstrainings – eins darf dabei nie fehlen: die Musik. „Die Musik hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin!“, so die Künstlerin über sich selbst.

Das Kinderfest findet bei jedem Wetter statt - bei ungünstiger Wetterlage in verkleinertem Umfang im Stadel. Für Speis (Würstel und Kuchen) und Trank ist durch Mitglieder des Bezirksausschusses und der Bürgervereinigung Obermenzing zu günstigen Preisen gesorgt. Das Fest wird finanziell vom Bezirksausschuss gefördert. Karten für die Theateraufführung zum Preis von 4,- Euro für Kinder (bis 18 Jahren) und 6,- Euro für Erwachsene gibt es ab 10.00 Uhr vor Ort. Die Teilnahme an den Spielangeboten ab etwa 12.15 Uhr und dem Konzert von MusicMule ist kostenfrei. 

Vorreservierungen für das Kindertheater sind per E-Mail möglich. 
Bitte Anzahl der gewünschten Karten angeben. Die Karten müssen bis 10.45 Uhr abgeholt werden.
Freie Platzwahl (Sitzplätze werden nicht gesondert reserviert).
Mail an: frieder.vogelsgesang@gmx.de


Foto: 
In Janoschs Geschichten und Dialogen stecken nicht nur viel Herz und sanfte Ironie, sondern auch philosophische Weisheit, die manchen Erwachsenen nachdenklich stimmt. Zu den Sätzen, die dieses Universum prägen, gehört etwa der kurze Dialog über das Glück: „O Bär … ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“ – „Ja … ganz unheimlich und schön.“    Foto: Münchner Theater für Kinder

16. Sept. 2026 - 21. März 2027: Ali Mitgutsch

AUGEN AUF!
Ali Mitgutsch und das große Gewimmel

Werkausstellung in der Internationalen Jugendbibliothek
Foyer und Wehrgang-Galerie auf Schloss Blutenburg

Ali Mitgutsch (1935-2022) gilt als Vater des Wimmelbuchs. Rundherum in meiner Stadt aus dem Jahr 1968 ist sein erstes „sich selbst erzählendes Bilderbuch“, wie er es nannte. Es wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis (der damals noch Deutscher Jugendbuchpreis hieß) ausgezeichnet und ist als erstes Wimmelbuch in die Geschichte eingegangen. Mit farbenfreudigen Bildern, gestenreich, verspielt und mit Witz erzählt Ali Mitgutsch darin und in den folgenden Wimmelbüchern vom Alltag in der Stadt und auf dem Land, in den Bergen und am Wasser. Ohne Worte bringt er Geschichten aufs Papier, an denen Kinder und Erwachsene ihren Spaß haben. Etwas Schadenfreude ist oft dabei, wenn er kleine Missgeschicke im Bild festhält: Da ist das Mädchen, das von Luftballons in die Luft gehoben oder der Junge, der nassgespritzt wird.

Auf seinen Bildern breitet Ali Mitgutsch eine Miniaturwelt aus, in der gelacht, gebrüllt, gestaunt und geweint wird. Alles ist bei ihm in Bewegung, kaum jemand steht still. Kinder fallen hin, rutschen aus, rennen, springen, tanzen. Wer Mitgutschs Wimmelbilder betrachtet, wird Teil einer großen, beglückenden Gemeinschaft. Dabei beschwört er keine heile, vormoderne Welt herauf, sondern eine Gegenwart im Auf- und Umbruch, in der überall gebaut wird und auch mal das Alte unter der Baggerschaufel dem Neuen weichen muss. Der demokratische Aufbruch Ende der 1960er Jahre schlägt sich in seinen Wimmelbüchern vor allem in einer ‚demokratischen Perspek-tive‘ nieder, die Kinder zum selbstbestimmten Entdecken einlädt und auf eine lenken-de, und damit bevormundende Bildführung verzichtet.

Die Wimmelbücher haben Ali Mitgutsch berühmt gemacht, machen aber nur einen Teil seines künstlerischen Werks aus. Er hat mehr als 70 Bilderbücher geschaffen: Wimmelbücher, Sachbilderbücher, Märchen und Bilderbücher mit eigenen Geschichten. Dazu kommen Objekte, vor allem Traumkästen, und freie Arbeiten. In der Werkausstellung wird das Werk in seiner Breite und Vielfalt gewürdigt werden. Aus dem reichen Fundus des Künstlernachlasses, den die Söhne und die Tochter von Ali Mitgutsch verwalten, werden Originale seit seinen künstlerischen Anfängen in den 1950er Jahren bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts gezeigt. Neben den Originalen zu den Wimmelbüchern werden Bilder, Zeichnungen, Objekte und Skizzen ausgestellt, Viele davon waren bisher noch nie zu sehen. Sie alle erzählen von einem Künstler, den es auf zahlreichen Reisen in die Ferne zog und der gleichzeitig tief in München und Bayern verwurzelt war.

Zur Ausstellung werden Schulklassenprogramme angeboten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 - 16 Uhr
Samstag und Sonntag 14 - 17 Uhr
An Feiertagen geschlossen

Eintrittspreise:
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Erwachsene 3 € (Sammelticket für alle Ausstellungen und Museen), 2 € ermäßigt

Blutenburg auf 364 Seiten für 5,- Euro

Blutenburg - Beiträge zur Geschichte von Schloss u. Hofmark Menzing
Katalog zur Ausstellung 1983 in Schloss Blutenburg

Dem Schloss Blutenburg war 1983 die erste vom Haus der Bayerischen Geschichte veranstaltete Ausstellung gewidmet. Sie fand in dem gerade frisch sanierten Schloss im Münchner Westen statt.
Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog, der sehr große Nachfrage erfuhr. Breiten Raum nimmt die Dokumentation der Baubefunde der ursprünglich gotischen Anlage ein, die im 15. Jahrhundert neu gebaut wurde, seit dem 16. Jahrhundert ein eher stiefmütterliches Dasein führte und 1978 bis 1983 für Zwecke der Internationalen Jugendbibliothek umfassend saniert und ausgebaut wurde. Weitere Beiträge sind der berühmten Kapelle gewidmet, ein auf höchster Qualitätsebene stehendes sakrales Kunstwerk der Spätgotik mit den Altären Jan Polacks und den Skulpturen des „Blutenburger Meisters.“
Das Buch gibt einen umfangreichen Einblick in die Geschichte der Blutenburg und das Leben in der Hofmark Menzing.

Das Haus der Bayerischen Geschichte hat nun einen Großteil des Restbestandes der zweiten Auflage des Katalogs im Rahmen einer Lagerräumung zur Verfügung gestellt. Der Katalog kann während der Öffnungszeiten der Internationalen Jugendbibliothek direkt in Schloss Blutenburg erstanden werden. Der Verkaufserlös dient ohne Abzug der aktuellen Restaurierung der historischen Glasfenster der Schlosskapelle Blutenburg.

Erichsen, Johannes (Hrsg.):
Blutenburg - Beiträge zur Geschichte von Schloß und Hofmark Menzing. Haus der Bayerischen Geschichte, Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur Nr. 1: München 1985, erweiterte Neuauflage. 364 Seiten, Softcover.

Vor Ort in der Internationalen Jugendbibliothek für 5,- Euro erhältlich.

Versand möglich über das Haus der Bayerischen Geschichte:
https://hdbg.eu/shop/index.php/start/showProduct/ID/150

 

Inhaltsverzeichnis

  • Johannes Erichsen: Zum Thema Blutenburg
  • Friedrich Prinz: Das geschichtliche Panorama
  • Johannes Erichsen: Umrisse der Blutenburger Geschichte
  • Adolf Dransfeld: Zum mittelalterlichen Vorgängerbau von Schloss Blutenburg
  • Ulrich Thiele: Zum historischen Baubestand des Schlosses Blutenburg
  • Walter Burandt: Die Ecktürme des Inneren Schlosses
  • Wolfram Meyer: Zur farbigen Fassung der Fassaden von Schloss Blutenburg
  • Adolf und Helga Schnierle: Anmerkungen der planenden Architekten zum Einbau der Internationalen Jugendbibliothek in das Schloss Blutenburg
  • Elmar D. Schmid: Schloss Blutenburg in historischen Ansichten 1500-1900
  • Johannes Erichsen: Die Wohnräume der Kurfürstin Therese Kunigunde im Schloss Blutenburg
  • Wolfgang Vogelsgesang: Die Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg
  • Otto-E. Wolf: Die Blutenburger Schlosskapelle und der spätgotische Kirchenbau im Münchener Raum
  • Wolfram Meyer: Zur farbigen Fassung des Inneren der Kapelle von Schloss Blutenburg
  • Dieter Birmann: Die Blutenburger Sonnenuhr
  • Lothar Altmann: Das Bildprogramm der Schlosskapelle zu Blutenburg
  • Claus Grimm: Der handwerkliche Hintergrund der Blutenburger Altäre
  • Albrecht Miller: Der Blutenburger Apostelzyklus und sein Meister
  • Lorenz Seelig: Liturgisches Gerät und Paramente in der Schlosskapelle Blutenburg
  • Pankraz Fried: Bayern en miniature: die altbayerische Hofmark
  • Marita Panzer: Rechts- und Sozialordnung auf dem Lande. Das Ehehaftbuch von 1673 der Kurfürstlichen Hofmark Menzing
  • Konrad von Zwehl: Die Manufakturen in Obermenzing
  • Ulrike Laufer: Zur Lage der Obermenzinger Bauern im 18. Jahrhundert
  • Johannes Erichsen: Szenen aus der Hofmark

 

Hinweis an Leser und Veranstalter

Wir sind bemüht, diese Webseite möglichst aktuell zu halten und stellen Ihnen zahlreiche Informationen rund um Schloss Blutenburg zur Verfügung.

Allerdings können wir auch nur über das berichten, was uns zugetragen wird. Private Personen wie auch Veranstalter schließen Verträge mit der Internationalen Jugendbibliothek als Hausherrin von Schloss Blutenburg oder in Einzelfällen auch mit dem Verein der Freunde Schloss Blutenburg e.V.

Wenn Sie wünschen, dass wir auf blutenburg.de hierüber berichten, dann benötigen wir entsprechende Informationen. Wir erhalten diese nicht automatisch und wenn, dann oftmals nur sehr kurzfristig. Diese Seite wird ehrenamtlich betrieben, bitte lassen Sie uns Ihre Informationen möglichst frühzeitig zukommen.

Und wenn hierüber im halbjährlichen Printmedium Blutenburger Kurier berichtet werden soll, so beachten Sie bitte den Redaktionsschluss regelmäßig Ende Februar und Miotte September.

Wir wünschen Ihnen viel Freude in Schloss Blutenburg!

Guntram und Frieder Vogelsgesang
(weitere Angaben siehe: Öffnet internen Link im aktuellen FensterImpressum)

IJB sucht Zimmer für Stipendiaten

Stiftung Internationale Jugendbibliothek

Zimmer für ausländische Stipendiaten gesucht!

Im Rahmen des Stipendiatenprogramms der Internationalen Jugendbibliothek halten sich jährlich 10 bis 15 Wissenschaftler aus aller Welt für sechs Wochen bis drei Monate auf Schloss Blutenburg auf, um die Bestände internationaler Kinder- und Jugendliteratur für ihre Forschungsprojekte zu nutzen.

Die Internationale Jugendbibliothek sucht ab sofort gastfreundliche Vermieter im Raum Obermenzing, Pasing, Nymphenburg oder Münchner Westen, die Zimmer samt Koch- und Waschgelegenheit anzubieten haben und die Gäste der IJB aufnehmen können.

Wir sind an einer langfristigen Kooperation interessiert. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich gerne unter:

Tel. 089 / 89 12 11 - 42 oder direktion@ijb.de

Panorama-Bilder vom Schloss

 
Der in Obermenzing lebende Hobby-Fotograf Andrea Ivaldi stellte uns ein paar Bilder des Schlosses zur Verfügung. Vielen Dank dafür!